Erfundenes Fallbeispiel
Montag, 9.40 Uhr. Vor dir liegen 900 Euro und 18.000 Euro. Leider beides auf Papier.
Die 900 Euro stehen auf einer überfälligen Rechnung. Du greifst schon zum Telefon. Das geht schnell. Danach wäre wenigstens etwas erledigt.
Daneben liegt das Angebot über 18.000 Euro. Bedarf und Budget sind geklärt. Eine Frage ist offen: „Sind die beiden Workshops enthalten?“ Der Entscheider kann bis zehn sprechen. Danach erst nächste Woche.
Beim Rechnungskunden erreichst du den ganzen Vormittag jemanden. Der Anruf um 10.30 hat hier keinen erkennbaren Nachteil. Die Rechnung ist näher am Geld. Das Angebot näher an einer geschlossenen Tür.
Du klärst zuerst die offene Angebotsfrage. Den Rechnungskunden rufst du um 10.30 Uhr an. Das ist noch kein Abschluss, aber ein konkreter nächster Schritt in beiden Vorgängen.
„Die Rechnung bekommt ihren Anruf um 10.30 Uhr. Sie ist nicht beleidigt. Sie braucht einen Termin.“








