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Problem · Kaufabbrüche im Shop

Der Warenkorb ist voll. Die Bestellung kommt nicht.

Wer etwas in den Warenkorb legt, will kaufen. Wenn er im Checkout aussteigt, hat ihn meist etwas überrascht oder aufgehalten. Das lässt sich eingrenzen.

Sofort ausprobieren

Fünf Fragen an deinen Checkout.

Geh deinen Checkout im Kopf einmal durch, am besten auf dem Handy. Das Ergebnis nennt die Stelle, an der du zuerst ansetzen solltest.

01Wann sieht der Kunde die Versandkosten?
02Muss man ein Kundenkonto anlegen, um zu bestellen?
03Wie lang ist der Checkout?
04Wie steht es um die Zahlungsarten?
05Woran erkennt ein neuer Besucher, dass er dem Shop trauen kann?

0 von 5 beantwortet

Dein Ergebnis

Beantworte alle Fragen. Dann steht hier, wo das Problem vermutlich entsteht und welcher kleine Schritt zuerst hilft.

Annahmen und Grenzen

  • Ein Teil der Warenkörbe wird immer verlassen, etwa zum Merken oder Preisvergleich. Ziel ist nicht null.
  • Die Diagnose ersetzt keine Messung je Checkout-Schritt und keinen Test mit echten Kunden.
  • Rechtliche Pflichtangaben im Checkout prüft die Diagnose nicht.

Deine Eingaben bleiben in diesem Browser. Nichts wird gespeichert oder gesendet.

Woran du es merkst

Viele Warenkörbe. Wenige Bestellungen.

  • Die Zahl der angelegten Warenkörbe liegt weit über der Zahl der Bestellungen.
  • Kunden fragen per Mail nach einer Zahlungsart, die du nicht anbietest.
  • Werbung bringt Besucher in den Warenkorb, aber der Umsatz bleibt gleich.

Ursachen verstehen

Vier Gründe, warum Kunden an der Kasse gehen.

  1. 01

    Überraschende Kosten

    Woran du es merkst
    Viele Abbrüche genau auf dem Schritt, auf dem Versand und Summe erscheinen.
    Warum es passiert
    Der Endpreis ist erst spät sichtbar.
    Was hilft
    Versandkosten früh zeigen, etwa auf der Produktseite oder mit einer Grenze für kostenlosen Versand.
    Grenze
    Kostenloser Versand kostet Marge. Rechne vorher, ob er sich trägt.
  2. 02

    Zu viele Schritte

    Woran du es merkst
    Abbrüche verteilen sich über den ganzen Checkout, besonders auf dem Handy.
    Warum es passiert
    Kontozwang, unnötige Pflichtfelder oder mehrere Seiten.
    Was hilft
    Gastbestellung anbieten und alle Felder streichen, die für Lieferung und Rechnung nicht nötig sind.
    Grenze
    Manche Angaben braucht dein Ablauf wirklich. Kürzer heißt nur: nichts Überflüssiges.
  3. 03

    Zahlung scheitert oder fehlt

    Woran du es merkst
    Kunden kommen bis zur Zahlung und brechen dort ab.
    Warum es passiert
    Die gewohnte Zahlungsart fehlt oder Zahlungen schlagen fehl.
    Was hilft
    Fehlgeschlagene Zahlungen beim Zahlungsanbieter prüfen und die meistgefragte Zahlungsart ergänzen.
    Grenze
    Jede Zahlungsart hat Gebühren. Mehr ist nicht automatisch besser.
  4. 04

    Fehlendes Vertrauen

    Woran du es merkst
    Neue Besucher brechen öfter ab als Stammkunden.
    Warum es passiert
    Rückgabe, Kontakt und Bewertungen sind schwer zu finden.
    Was hilft
    Rückgabe, Kontakt und Bewertungen in der Nähe des Bezahlschritts zeigen.
    Grenze
    Vertrauenselemente helfen neuen Kunden; bei Stammkunden liegt der Grund woanders.

Lösungswege

Selbsttest zuerst, dann messen.

Lösungswege für Kaufabbrüche im Online-Shop im Vergleich
WegReicht, wennGrenze
Selbsttest: einmal als Gast auf dem Handy bestellenDu willst die offensichtlichen Hürden finden, ohne Daten auszuwerten.Du kennst deinen Shop zu gut; manches fällt nur Fremden auf.
Statistik deines ShopsystemsDu willst wissen, wie viele Warenkörbe zur Bestellung werden.Zeigt oft nur die Gesamtzahl, nicht den Schritt, an dem Kunden aussteigen.
Warenkorb-Erinnerungen per E-MailKunden geben ihre Adresse früh ein, und du darfst sie anschreiben.Holt einen Teil zurück, löst aber nicht den Grund für den Abbruch.
Peak OneDu willst Conversion, Warenkorb und Checkout neben Produkten und Marge sehen.Braucht einen verbundenen Shop. Eine eigene Ansicht für gescheiterte Zahlungen ist geplant.

Peak One in Aktion

Vom vollen Warenkorb zum ersten Hebel.

  1. AuslöserWo verlieren wir Käufer auf dem Weg zur Kasse?
  2. 01 · KennzahlSignalStore Conversion zeigt, wie viele Besucher kaufen.
  3. 02 · KennzahlVerständnisConversion Funnel beantwortet, wo ihr Besucher auf dem Weg zum Kauf verliert.
  4. 03 · WarenkorbEntscheidungCart Performance zeigt, was mit Warenkörben passiert; Checkout Performance, wie gut der Checkout Käufe abschließt.
  5. 04 · AufgabeAktionDie Änderung am Checkout wird eine Aufgabe in Peak Work, mit verantwortlicher Person und Termin.
Ergebnis: Du änderst den Schritt, an dem tatsächlich die meisten aussteigen.

Die Apps dazu

Vom Besuch bis zur Zahlung.

Drei Schritte

Heute im eigenen Shop.

  1. 01 / 03

    Selbst bestellen

    Auf dem Handy als neuer Kunde bis zur Zahlung durchklicken und jede Stelle notieren, an der du zögerst.

  2. 02 / 03

    Kosten nach vorn

    Versandkosten dort zeigen, wo der Kunde sich entscheidet: auf der Produktseite oder im Warenkorb.

  3. 03 / 03

    Eine Zahl festhalten

    Notieren, wie viele Warenkörbe diese Woche zu Bestellungen wurden, und nach der Änderung wieder vergleichen.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Wie viele Kaufabbrüche sind normal?

Das hängt stark von Sortiment, Preis und Traffic ab, deshalb nennen wir hier keine Zahl. Wichtiger ist, ob dein eigener Wert nach einer Änderung sinkt.

Brauche ich für Peak One einen bestimmten Shop?

Die Ansichten zu Conversion, Warenkorb und Checkout brauchen einen verbundenen Shop. Welche Shopsysteme sich verbinden lassen, steht auf der Seite Integrationen.

Helfen Warenkorb-Erinnerungen?

Sie holen einen Teil der Käufe zurück, wenn du die Kunden anschreiben darfst. Den Grund für den Abbruch beseitigen sie nicht; dafür ist der Checkout selbst der Hebel.

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Typische Engpässe in wachsenden Unternehmen, jeweils mit einem Werkzeug zum direkten Ausprobieren, den Ursachen und dem Weg, den Peak One dafür vorsieht.

Löse es einmal. Der Rest folgt.

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