Problem · Umsatz ohne Gewinn
Mehr Umsatz. Aber wo bleibt der Gewinn?
Prüfe, wie viel nach Waren-, Werbe-, Liefer- und Fixkosten tatsächlich bleibt. Meist frisst ein einzelner Kostenblock das Wachstum, und der lässt sich benennen.
Sofort ausprobieren
Vier Zahlen. Ein Ergebnis.
Trag die Werte eines typischen Monats ein. Die Beispielzahlen kannst du überschreiben.
Ergebnis im Monat
9.000 €
Umsatzrendite 11,3 % · Deckungsbeitrag nach Marketing 24.000 €
- Variable Kosten44.000 €
- Marketing12.000 €
- Fixkosten15.000 €
Ab 60.000 € Umsatz im Monat trägt sich das Geschäft bei dieser Kostenstruktur. Größter Block: Variable Kosten.
Ergebnis = Umsatz − variable Kosten − Marketing − Fixkosten
Annahmen und Grenzen
- Vereinfachte Rechnung vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen. Sie ersetzt keine BWA.
- Retouren gehören in den Umsatz (netto) oder in die variablen Kosten, nicht in beide.
- Gewinn ist nicht Liquidität: Zahlungsziele und Lagerkäufe verschieben, wann Geld fließt.
Deine Eingaben bleiben in diesem Browser. Nichts wird gespeichert oder gesendet.
Woran du es merkst
Das Wachstum ist sichtbar. Im Konto nicht.
- Der Umsatz liegt über dem Vorjahr, der Kontostand nicht.
- Jede neue Kampagne bringt Bestellungen, aber niemand kann sagen, was eine Bestellung verdient.
- Die BWA kommt sechs Wochen später und erklärt nur, dass es so war.
Ursachen verstehen
Vier Gründe, warum Wachstum nichts einbringt.
- 01
Die variable Marge ist zu dünn
- Woran du es merkst
- Mehr Bestellungen erhöhen den Umsatz, aber kaum den Deckungsbeitrag.
- Warum es passiert
- Einkauf, Versand, Zahlungsgebühren und Retouren fressen schon vor Werbung und Fixkosten den Großteil des Preises.
- Was hilft
- Deckungsbeitrag je Produkt rechnen und Preise oder Konditionen für die schwächsten Artikel zuerst ändern.
- Grenze
- Bei sehr wenigen Produkten reicht eine Tabelle; ein Tool lohnt sich erst mit vielen Varianten.
- 02
Wachstum wird mit Werbung gekauft
- Woran du es merkst
- Der Umsatz steigt im Gleichschritt mit dem Werbebudget.
- Warum es passiert
- Neue Kunden kosten mehr, als ihre erste Bestellung einbringt. Ein guter ROAS verdeckt das, weil er Kosten nach dem Klick ignoriert.
- Was hilft
- Break-even-ROAS je Produkt kennen und Kampagnen darunter stoppen oder auf Wiederkäufer ausrichten.
- Grenze
- Wenn Kunden oft wiederkaufen, darf die erste Bestellung Verlust machen, solange das gemessen ist.
- 03
Fixkosten wachsen schneller als der Deckungsbeitrag
- Woran du es merkst
- Neue Stellen, Tools und Büroflächen kamen mit dem Wachstum, der Gewinn blieb gleich.
- Warum es passiert
- Fixkosten werden für den erwarteten Umsatz aufgebaut, nicht für den verdienten Deckungsbeitrag.
- Was hilft
- Fixkosten gegen den Break-even-Umsatz halten: Jede neue Fixkostenposition braucht den Umsatz, der sie trägt.
- Grenze
- Investitionen in Wachstum sind kein Fehler, solange klar ist, ab wann sie sich tragen.
- 04
Die Zahlen kommen zu spät
- Woran du es merkst
- Probleme fallen erst in der BWA oder beim Jahresabschluss auf.
- Warum es passiert
- Kosten liegen in Buchhaltung, Shop und Werbekonten getrennt und werden nur rückblickend zusammengeführt.
- Was hilft
- Eine monatliche Rechnung wie oben einführen, mit denselben vier Zahlen, jeden Monat.
- Grenze
- Für Steuer und Bilanz bleibt die Buchhaltung die Quelle; diese Rechnung steuert, sie bilanziert nicht.
Lösungswege
Was du brauchst, hängt von der Größe ab.
| Weg | Reicht, wenn | Grenze |
|---|---|---|
| Monatliche Rechnung in einer Tabelle | Du hast wenige Produkte oder Leistungen und trägst die Zahlen selbst zusammen. | Handarbeit, keine Werte je Produkt, schnell veraltet. |
| BWA mit der Steuerberatung besprechen | Du willst Steuer und Bilanz im Blick behalten. | Kommt Wochen später und zeigt keine Werte je Produkt oder Kampagne. |
| Spezialisiertes Profit-Tool für den Shop | Du verkaufst nur über einen Shop und brauchst nur Shop-Kennzahlen. | Ein weiteres Tool mit eigener Kopie der Daten. |
| Peak One | Du willst Marge, Werbekosten und Liquidität an denselben Produkten und Zahlen sehen. | Braucht saubere Kostenangaben; Buchhaltung und Steuer bleiben bei deinem Buchhaltungstool. |
Peak One in Aktion
Von der Frage zur Entscheidung.
- AuslöserWarum ist der Gewinn so, wie er ist?
- 01 · KennzahlSignalProfit Bridge zeigt, welche Kostenblöcke zwischen Umsatz und Gewinn liegen.
- 02 · ProduktVerständnisPeak Products rechnet den Deckungsbeitrag je Produkt und Variante.
- 03 · SzenarioEntscheidungMargin Scenarios spielt Preis- und Kostenänderungen durch, bevor du sie umsetzt.
- 04 · AufgabeAktionDie Preisänderung wird eine Aufgabe in Peak Board, mit Verantwortlichem und Termin.
Die Apps dazu
Verfügbar in Peak One.
Profit BridgeVerfügbarPeak FinanceWarum ist der Gewinn so, wie er ist?
Product CalculationVerfügbarPeak ProductsRechnet sich jedes Produkt?
Margin ScenariosVerfügbarPeak MarginWas passiert mit der Marge, wenn Preis oder Kosten sich ändern?
Net ProfitVerfügbarProfitWas bleibt nach allen Kosten wirklich übrig?
Drei Schritte
Heute anfangen. Auch ohne Software.
- 01 / 03
Rechnung aufstellen
Umsatz, variable Kosten, Marketing und Fixkosten des letzten Monats in die Rechnung oben eintragen.
- 02 / 03
Größten Block benennen
Den Kostenblock mit dem größten Anteil am Umsatz zuerst angehen, nicht alle gleichzeitig.
- 03 / 03
Monatlich wiederholen
Dieselben vier Zahlen jeden Monat zum gleichen Termin prüfen, damit Veränderungen auffallen.
Häufige Fragen
Kurz beantwortet.
Was ist der Unterschied zwischen Gewinn und Deckungsbeitrag?
Der Deckungsbeitrag ist, was nach variablen Kosten übrig bleibt. Gewinn entsteht erst, wenn der Deckungsbeitrag auch die Fixkosten bezahlt hat.
Warum steigt der Umsatz, aber der Kontostand nicht?
Entweder bleibt nach allen Kosten zu wenig übrig, oder das Geld steckt in Lager und offenen Rechnungen. Die Rechnung oben klärt die erste Frage, ein Liquiditätscheck die zweite.
Ersetzt Peak One meine Buchhaltung?
Nein. Peak One steuert Marge und Liquidität im Alltag. Buchhaltung, Steuer und Abschluss bleiben bei deinem Buchhaltungstool und deiner Steuerberatung.
Weiter entdecken
Was dazugehört.
- FunktionCashflow & RunwayEin klares Cash-Bild aus groben Zahlen, mit Runway und Kostenblöcken.Ansehen
- FunktionMarge & DeckungsbeitragDeckungsbeitrag je Produkt und Variante, mit Szenarien und Bestand.Ansehen
- SoftwarekategorieCashflow-SoftwareSehen, was reinkommt, was rausgeht und wie lange es reicht.Ansehen
- SoftwarekategorieDeckungsbeitragssoftwareWissen, was je Produkt nach allen variablen Kosten übrig bleibt.Ansehen
- ProblemGuter ROAS ohne GewinnDie Kampagnen sehen gut aus, aber nach allen Kosten bleibt nichts.Ansehen
- ProblemKein Überblick über die LiquiditätDu weißt nicht sicher, wie lange das Geld auf dem Konto reicht.Ansehen
✦ Ein Peak-Prinzip
Cash ist Zeit. Wer sie sieht, entscheidet ruhiger.
Erst der Überblick, dann die Maßnahme
Mehr Probleme
Typische Engpässe in wachsenden Unternehmen, jeweils mit einem Werkzeug zum direkten Ausprobieren, den Ursachen und dem Weg, den Peak One dafür vorsieht.
Löse es einmal. Der Rest folgt.
Mehr Umsatz, aber am Monatsende bleibt kaum etwas übrig. Melde dich mit Google an und sieh dein Unternehmen an einem Ort.
Free-Plan · Anmeldung mit Google · in etwa zwei Minuten eingerichtet


