Problem · Langsame Einarbeitung
Der erste Tag war gut. Die ersten sechs Wochen nicht.
Neue Mitarbeitende scheitern selten am Können. Sie warten auf Zugänge, suchen Wissen und fragen immer dieselbe Kollegin. Eine Einarbeitung mit festen Schritten nimmt diese Wartezeit heraus.
Onboarding-Checkliste
Neun Punkte. Wie viele hakt ihr ab?
Hak ab, was bei eurer letzten Einstellung schon so lief. Die offenen Punkte sind dein Plan für die nächste.
Dein Stand
0 / 9
Als Nächstes:
- 1Zugänge und Geräte sind vor dem ersten Tag bereit.
- 2Es gibt einen schriftlichen Plan für die ersten 30 Tage.
- 3Eine feste Ansprechperson ist benannt, nicht nur die Führungskraft.
Annahmen und Grenzen
- Die Checkliste deckt den Ablauf ab, nicht das Fachwissen einer Rolle. Das braucht einen eigenen Lernplan.
- Rechtliche Pflichten wie Unterweisungen und Datenschutz sind hier nicht vollständig abgebildet.
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Woran du es merkst
Die Stelle ist besetzt. Die Arbeit noch nicht.
- Die neue Kollegin wartet am dritten Tag noch auf Zugänge.
- Jede Frage geht an dieselbe erfahrene Person, deren eigene Arbeit liegen bleibt.
- Nach zwei Monaten kann niemand sagen, ob die Einarbeitung abgeschlossen ist.
Ursachen verstehen
Warum Einarbeitung länger dauert als nötig.
- 01
Kein Plan, nur guter Wille
- Woran du es merkst
- Die Einarbeitung hängt davon ab, wer gerade Zeit hat.
- Warum es passiert
- Niemand hat festgelegt, was die neue Person bis wann können soll.
- Was hilft
- Einen 30-Tage-Plan mit drei Zielen und den dafür nötigen Schritten schreiben.
- Grenze
- Ein Plan ist kein Ersatz für Gespräche. Er gibt ihnen eine Richtung.
- 02
Wissen ist nicht aufgeschrieben
- Woran du es merkst
- Neue Leute lernen durch Fragen, und immer dieselbe Person antwortet.
- Warum es passiert
- Abläufe und Sonderfälle stecken in den Köpfen der Erfahrenen.
- Was hilft
- Die zehn häufigsten Fragen neuer Leute aufschreiben und an einem Ort beantworten.
- Grenze
- Was Urteil braucht, lernt man trotzdem am besten neben jemandem.
- 03
Zugänge und Material kommen zu spät
- Woran du es merkst
- Die ersten Tage gehen mit Warten und Einrichten verloren.
- Warum es passiert
- Die Vorbereitung beginnt erst am ersten Arbeitstag.
- Was hilft
- Eine Liste aller Zugänge je Rolle führen und eine Woche vor Start abarbeiten.
- Grenze
- Manche Zugänge hängen an externen Stellen. Plane dafür Puffer ein.
- 04
Niemand prüft den Fortschritt
- Woran du es merkst
- Lücken fallen erst auf, wenn etwas schiefgeht.
- Warum es passiert
- Es gibt keine festen Zeitpunkte, an denen ihr gemeinsam hinschaut.
- Was hilft
- Gespräche nach einer, vier und zwölf Wochen fest einplanen.
- Grenze
- Gespräche helfen nur, wenn ihr dort auch den Plan anpasst.
Lösungswege
Was eure Einarbeitung braucht, hängt davon ab, wie oft ihr einstellt.
| Weg | Reicht, wenn | Grenze |
|---|---|---|
| Einarbeitungsplan als Dokument und Checkliste | Ihr stellt wenige Leute im Jahr ein. | Wird ohne Pflege schnell ungenau. |
| Patenmodell | Eine erfahrene Person hat die Zeit dafür wirklich eingeplant. | Bindet genau die Person, deren Arbeit sonst fehlt. |
| Personalsoftware mit Onboarding-Modul | Ihr stellt regelmäßig ein, und Verträge, Fristen und Verwaltung machen den größten Aufwand. | Deckt die Verwaltung, selten das Fachwissen der Rolle. |
| Peak One | Einarbeitung, Rollen und das Wissen dazu sollen an einem Ort liegen. | Inhalte und Plan schreibt ihr selbst; Verträge und Lohn gehören nicht dazu. |
Peak One in Aktion
Vom ersten Tag zur ersten eigenen Aufgabe.
- AuslöserWas fehlt unserer neuen Kollegin noch?
- 01 · PersonSignalEmployee Journeys zeigt, wer gerade on- oder offboardet wird und was fehlt.
- 02 · RolleVerständnisOrg Chart und Job Architecture zeigen, wie das Unternehmen aufgebaut ist und welche Rollen es gibt.
- 03 · KursEntscheidungIn Academy legst du das Lernziel fest und gliederst die Inhalte; Learning Progress zeigt, was schon sitzt.
- 04 · AufgabeAktionDie Aufgaben der ersten Woche stehen in Work, mit verantwortlicher Person und Termin.
Die Ansichten dazu
Verfügbar in Peak One.
Employee JourneysVerfügbarOnboarding & OffboardingWer wird gerade on- oder offboardet und was fehlt?
Org ChartVerfügbarOrganization & Org ChartWie ist das Unternehmen aufgebaut?
Job ArchitectureVerfügbarJobs, Rollen & StellenWelche Jobs und Rollen gibt es?
Academy LibraryVerfügbarPeak AcademyWas will ich verstehen?
Learning ProgressVerfügbarPeak AcademyWas sitzt und was wirkt schon in meinem Business?
Die Apps dazu
Wissen, das neue Leute finden.
Drei Schritte
Die nächste Einarbeitung beginnt vor dem ersten Tag.
- 01 / 03
Letzte Einstellung auswerten
Die Checkliste oben für die letzte Einstellung ausfüllen. Die offenen Punkte sind die Lücken.
- 02 / 03
30-Tage-Plan schreiben
Drei Ziele für die ersten 30 Tage, mit Ansprechperson und den Dokumenten, die dafür nötig sind.
- 03 / 03
Erste Aufgabe vorbereiten
Eine echte, kleine Aufgabe für die erste Woche bereitlegen, die in drei Tagen zu schaffen ist.
Häufige Fragen
Kurz beantwortet.
Wie lange sollte die Einarbeitung neuer Mitarbeiter dauern?
Das hängt von der Rolle ab. Wichtiger als eine feste Dauer ist ein Plan, der sagt, was nach einer, vier und zwölf Wochen sitzen soll. Dann siehst du, ob es zu lange dauert.
Was ist der Unterschied zum Einarbeitungsplan?
Der Einarbeitungsplan ist das Ergebnis. Diese Seite hilft herauszufinden, warum die Einarbeitung bei euch bremst. Eine Anleitung für den Plan selbst findest du im Anwendungsfall Einarbeitungsplan.
Brauche ich dafür eine Personalsoftware?
Für wenige Einstellungen im Jahr reichen Checkliste und Plan. Eine Personalsoftware lohnt sich, wenn Verträge, Fristen und Verwaltung den größten Aufwand machen.
Weiter entdecken
Was dazugehört.
- FunktionAufgaben & ProjekteProjekte als Board, Aufgaben im Tagesplan, ein Chat pro Projekt.Ansehen
- AnwendungsfallNeue Mitarbeitende einarbeitenEin Einarbeitungsplan aus Kurs, Handbuch und festen ersten Aufgaben, der nicht bei null beginnt.Ansehen
- ProblemAlles hängt am GeschäftsführerJede Frage landet bei dir, und ohne dich steht vieles still.Ansehen
- ProblemUndokumentierte AbläufeWie etwas gemacht wird, weiß nur, wer es immer macht.Ansehen
- ProblemWissen nur in KöpfenWenn eine Person fehlt, fehlt auch ihr Wissen.Ansehen
- FunktionIntegrationen3.270 Tools verbinden, ohne eine zweite Kopie deiner Daten.Ansehen
✦ Ein Peak-Prinzip
Wachstum beginnt beim Bestehenden. Nicht beim nächsten Kanal.
Erst ausschöpfen, dann ausbauen
Mehr Probleme
Typische Engpässe in wachsenden Unternehmen, jeweils mit einem Werkzeug zum direkten Ausprobieren, den Ursachen und dem Weg, den Peak One dafür vorsieht.
Löse es einmal. Der Rest folgt.
Die neue Person ist da, aber Wochen später noch nicht arbeitsfähig. Melde dich mit Google an und sieh dein Unternehmen an einem Ort.
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