Funktion · Finanzen

Eine gemeinsame Sicht auf Auftrag, Rechnung und Zahlung.

Zwischen dem Vertrieb, der zusagt, und der Buchhaltung, die bucht, liegt eine Lücke: Wann darf fakturiert werden, wann wird gezahlt, wer erinnert? Wir schließen sie mit einer Wochenvorschau – ohne eine zweite Buchhaltung zu bauen.

Erstgespräch buchen

Erstgespräch – wir schauen, wo Auftrag, Rechnung und Zahlung heute auseinanderlaufen.

Freigestellte Komposition: Ein geöffneter gold-bordeauxfarbener Tresor mit langem Papierstreifen, gestapelten Goldmünzen, einem leeren Tischkalender und einem goldenen Schlüssel – Metapher für Liquidität im Blick.

Woran du es merkst

Drei Lücken zwischen Vertrieb und Finanzen

01

Die Buchhaltung erfährt Zusagen zuletzt

Sonderkonditionen, Zahlungsziele oder Teilabnahmen werden im Verkaufsgespräch vereinbart und stehen nirgends. Die Rechnung ist falsch, bevor sie rausgeht.

02

Fälligkeiten werden nicht verfolgt

Rechnungen sind gestellt, Zahlungen bleiben aus. Wer erinnert wann? Ohne klaren Ablauf wird gemahnt, wenn es auffällt – oft zu spät.

03

Datenqualität entsteht am Ende, nicht am Anfang

Kundennummern, Adressen und Ansprechpartner werden beim Buchen korrigiert statt beim Anlegen. Jede Auswertung beginnt mit Nacharbeit.

Beispiel

Was eine Wochenvorschau enthält

Beispielhafte Struktur einer operativen Wochenvorschau. Sie wird aus euren vorhandenen Systemen gefüllt – CRM, Auftragsverwaltung, Buchhaltung.

Beispielstruktur einer Wochenvorschau zwischen Auftrag, Rechnung und Zahlung
ZeileQuelleVerantwortlich
Aufträge mit erreichtem RechnungsmeilensteinAuftrag / ProjektProjektleitung
Rechnungen, die diese Woche gestellt werdenAuftragsverwaltungFinanzen
Fällige und überfällige RechnungenBuchhaltungFinanzen
Erwartete ZahlungseingängeBuchhaltung / ZusagenFinanzen
Anstehende Ausgaben und VerpflichtungenBuchhaltungFinanzen
Offene Klärungen mit KundenCRMVertrieb

Die Buchhaltung bleibt Quellsystem. Die Vorschau liest daraus, sie ersetzt nichts.

Was du in der Hand hältst

Eine Sicht, die Vertrieb und Finanzen teilen

  • Übergabekriterien Vertrieb → Finanzen

    Welche Informationen ein Auftrag enthalten muss, damit Rechnung und Zahlungsziel stimmen.

  • Wochenvorschau

    Die operative Sicht auf Rechnungen, Fälligkeiten und erwartete Eingänge – mit Verantwortlichem für die Pflege.

  • Erinnerungsablauf

    Wer wann bei überfälligen Rechnungen erinnert und wann der Vertrieb einbezogen wird.

  • Datenqualitätsregeln

    Pflichtfelder beim Anlegen von Kunden und Aufträgen, damit die Buchhaltung nicht nacharbeiten muss.

Abgrenzung

Keine Steuerberatung. Keine zweite Buchhaltung.

Wir arbeiten an der operativen Sicht zwischen Auftrag, Rechnung und Zahlung. Steuerliche Fragen, Jahresabschluss und Bilanzierung gehören zu deinem Steuerberater. Die Buchhaltung bleibt das führende System – wir bauen keine Kopie.

Häufige Fragen

Klar beantwortet.

Wir haben eine Buchhaltungssoftware mit Offene-Posten-Liste. Reicht das nicht?

Die Offene-Posten-Liste zeigt, was fakturiert ist. Die Wochenvorschau zeigt zusätzlich, was noch fakturiert werden darf und welche Zusagen der Vertrieb gemacht hat. Beides zusammen ergibt die Sicht.

Muss der Vertrieb dafür etwas ändern?

Ja, aber wenig: einige Pflichtfelder beim Anlegen eines Auftrags. Dafür entfallen Rückfragen und Rechnungskorrekturen – das merkt der Vertrieb schnell selbst.

Übernehmt ihr das Mahnwesen?

Nein. Wir legen mit euch den Erinnerungsablauf fest und wer ihn ausführt. Die Durchführung bleibt bei eurem Team.

Nächster Schritt

Sieh die Woche, bevor sie beginnt.

Im Erstgespräch schauen wir auf einen aktuellen Auftrag und verfolgen ihn bis zur Zahlung – dort zeigt sich, was fehlt.