Branche 06 · Onlinehandel & D2C

Mehr Bestellungen zählen, wenn die Wirtschaftlichkeit stimmt.

Im Onlinehandel ist Wachstum leicht zu kaufen und schwer zu behalten. Entscheidend ist der Deckungsbeitrag nach Werbung und Retouren, die Verfügbarkeit der Ware, die Qualität von Produktfeeds und Zielseiten – und ob Neukunden und Bestandskunden getrennt betrachtet werden.

Erstgespräch buchen

Erstgespräch – wir schauen auf Deckungsbeitrag, Feed, Zielseiten und Bestandskunden.

Freigestellte Komposition: Ein geöffneter gold-bordeauxfarbener Tresor mit langem Papierstreifen, gestapelten Goldmünzen, einem leeren Tischkalender und einem goldenen Schlüssel – Metapher für Liquidität im Blick.

Geschäftsmodell

Was Onlinehandel besonders macht

01

Werbung ist variabler Wareneinsatz

Jeder Euro Media wirkt direkt auf den Beitrag pro Bestellung. Umsatzwachstum ohne Blick auf Kosten pro Neukunde und Retourenquote kann Liquidität kosten.

02

Der Feed ist das Schaufenster

Titel, Attribute, Preise und Verfügbarkeit im Produktfeed entscheiden, ob Anzeigen überhaupt gezeigt werden – und für welche Suchanfragen.

03

Bestand und Nachfrage müssen zusammenpassen

Kampagnen für Produkte ohne Lagerbestand erzeugen Kosten und enttäuschte Kunden. Verfügbarkeit gehört in die Steuerung.

Drei Engpässe

Woran Shops im Wachstum häufig hängen

01

Umsatz statt Beitrag

Gesteuert wird nach Umsatz oder ROAS, nicht nach Beitrag nach Werbung und Retouren. Wachstum sieht gut aus und drückt gleichzeitig die Marge.

02

Neukunden und Bestand vermischt

Bestandskunden, die ohnehin gekauft hätten, werden mit Werbung „gewonnen“. Die echten Neukundenkosten bleiben unsichtbar.

03

Zielseiten und Tracking ungeprüft

Anzeigen führen auf Seiten, die nicht zur Suchanfrage passen; Conversions werden doppelt oder gar nicht gezählt. Entscheidungen basieren auf falschen Zahlen.

Ansatzpunkte

Wo wir ansetzen

  1. 01

    Beitragslogik festlegen

    Wir definieren mit dir, wie Beitrag pro Bestellung nach Werbekosten und Retouren berechnet wird – als gemeinsame Steuerungsgröße.

  2. 02

    Feed und Verfügbarkeit ordnen

    Produktdaten, Attribute und Bestandsregeln so aufbereiten, dass Kampagnen nur zeigen, was lieferbar ist und passt.

  3. 03

    Neukunde vs. Bestand trennen

    Kampagnen, Messung und Budget nach Neukunden und Bestandskunden unterscheiden, damit die Kosten pro Neukunde sichtbar werden.

  4. 04

    Messung prüfen

    Tracking, Zielseiten und Conversion-Zählung kontrollieren, bevor Budget verschoben wird.

Liefergegenstände

Was du konkret bekommst

  • Beitragsrechnung pro Kanal

    Definition und Auswertung von Beitrag nach Werbung und Retouren, monatlich nachvollziehbar.

  • Feed- und Zielseitenprüfung

    Befunde und Korrekturen an Produktdaten, Verfügbarkeitsregeln und Landingpages.

  • Kampagnenstruktur Neukunde/Bestand

    Aufbau, Budgetlogik und Messpunkte für getrennte Steuerung.

Dokumentierte Fälle

Shops, mit denen wir gearbeitet haben

Drei Diagnosefragen

Drei Fragen für dein Erstgespräch

Sie zeigen, ob zuerst Beitrag, Feed oder Messung geklärt gehört.

  • Kennt ihr den Beitrag pro Bestellung nach Werbekosten und Retouren – pro Kanal?
  • Wie viel eures Werbebudgets erreicht Menschen, die bereits bei euch gekauft haben?
  • Wann wurde zuletzt geprüft, ob eure Conversions korrekt und nur einmal gezählt werden?

Was wir nicht tun

Wir betreiben nicht deinen Shop.

Wir arbeiten an Werbung, Messung, Steuerungsgrößen und Liquiditätsübersicht. Sortiment, Einkauf, Logistik und Shopsystem bleiben bei dir.

Häufige Fragen

Klar beantwortet.

Warum reicht ROAS als Steuerungsgröße nicht?

ROAS setzt Umsatz ins Verhältnis zu Werbekosten, ignoriert aber Wareneinsatz, Retouren und Versand. Zwei Kampagnen mit gleichem ROAS können völlig unterschiedliche Beiträge liefern. Deshalb rechnen wir mit dir den Beitrag – ROAS bleibt als Hilfsgröße.

Wie trennen wir Neukunden von Bestandskunden in der Werbung?

Über Kundenlisten, Kampagneneinstellungen und getrennte Messung. Wie genau das geht, hängt von Shopsystem und Datenschutzvorgaben ab; wir richten es mit dir so ein, dass es nachvollziehbar bleibt.

Was hat Cash Control mit einem Onlineshop zu tun?

Wareneinkauf, Werbekosten und Zahlungseingänge fallen zeitlich auseinander. Wer wächst, braucht Übersicht, wann Geld ausgeht und wann es kommt – sonst wird das Wachstum zur Liquiditätsfrage.

Nächster Schritt

Wie viel bleibt bei euch nach Werbung und Retouren übrig?

Im Erstgespräch schauen wir auf Beitrag, Feed, Zielseiten und Bestandskunden – und sagen dir, wo zuerst anzusetzen ist.