Kapazität ist die harte Grenze
Mehr Aufträge als Kolonnen bedeuten Verschiebungen und verärgerte Kunden. Anfragen müssen zur Einsatzplanung passen, nicht umgekehrt.
Branche 11 · Bau & Handwerk
Bau- und Handwerksbetriebe haben selten zu wenig Anfragen – sie haben zu viele unpassende. Einzugsgebiet, Einsatzkapazität, Rückruf, Besichtigung, Angebot, Auftrag und Abrechnung bilden eine Kette, an der Zeit und Marge verloren gehen. Wir arbeiten an dieser Kette und am lokalen Marketing, das sie füttert.
Erstgespräch – wir schauen, welche Anfragen kommen und wie sie zu Angeboten und Aufträgen werden.

Geschäftsmodell
Mehr Aufträge als Kolonnen bedeuten Verschiebungen und verärgerte Kunden. Anfragen müssen zur Einsatzplanung passen, nicht umgekehrt.
Fahrzeit ist unbezahlte Zeit. Anfragen von außerhalb kosten Besichtigung und Angebot – und werden dann wegen des Preises abgelehnt.
Wer zuerst zurückruft und einen Besichtigungstermin nennt, bekommt oft den Auftrag. Das passiert im Betrieb zwischen Baustelle und Büro – oder gar nicht.
Drei Engpässe
Jede Anfrage wird gleich behandelt – egal ob im Einzugsgebiet, im passenden Leistungsbereich oder mit realistischem Termin. Zeit geht an unpassende Projekte.
Nach der Besichtigung wird ein Angebot geschrieben und dann gewartet. Niemand fasst nach, niemand weiß, warum Aufträge verloren gehen.
Zusatzleistungen auf der Baustelle werden nicht erfasst, Rechnungen gehen spät raus. Die Marge geht am Ende verloren, nicht am Anfang.
Ansatzpunkte
Einzugsgebiet, Leistungsart, Zeitrahmen und Budgetvorstellung werden bei Eingang abgefragt – per Formular oder kurzem Rückruf-Leitfaden.
Feste Rückrufzeiten, Besichtigungstermine mit Vorbereitung und ein einfacher Vermerk, was zugesagt wurde.
Jedes Angebot hat einen Nachfasstermin und ein Ergebnis mit Grund. Daraus lernt der Betrieb, welche Anfragen sich lohnen.
Zusatzleistungen werden auf der Baustelle erfasst und fließen direkt in die Rechnung – mit klaren Fristen.
Liefergegenstände
Formularfelder und Rückruf-Leitfaden für Einzugsgebiet, Leistung, Termin und Budget.
Offene Angebote mit Nachfasstermin, Ergebnis und Verlustgrund.
Sichtbarkeit im Einzugsgebiet für die Leistungen, die zur Kapazität passen – mit sauberer Messung der Anfragen.
Beispiel
Ein Sanitär- und Heizungsbetrieb mit zwölf Mitarbeitenden bekommt wöchentlich Dutzende Anfragen, davon ein Drittel außerhalb des Einzugsgebiets. Angebote werden geschrieben, aber nicht nachgefasst. Der Einstieg wäre eine Vorqualifikation bei Eingang und eine wöchentliche Angebotsliste – bevor mehr Werbung geschaltet wird.
Drei Diagnosefragen
Sie zeigen, ob zuerst Anfragenfilter, Nachverfolgung oder Abrechnung dran sind.
Was wir nicht tun
Wir arbeiten an Anfragenprozess, Angebotsnachverfolgung, lokalem Marketing und Liquiditätsübersicht. Ausführung, Kalkulation, Fachplanung und Gewährleistung bleiben beim Betrieb.
Häufige Fragen
Weil es dann um die richtigen Aufträge geht: näher, planbarer, mit besserer Marge. Ein Filter bei Eingang und Nachfassen bei Angeboten sorgen dafür, dass die Kapazität an die passenden Projekte geht.
Genau deshalb müssen die Abläufe einfach sein: ein Formular, das vorqualifiziert, feste Rückrufzeiten, eine Liste offener Angebote. Erinnerungen und Eingangsbestätigungen können automatisiert werden.
Material wird vorfinanziert, Rechnungen gehen spät raus, Zahlungen kommen später. Wer Aufträge annimmt, ohne den Zahlungsverlauf zu kennen, gerät trotz voller Auftragsbücher in Engpässe.
Passende Leistungen
Nächster Schritt
Im Erstgespräch schauen wir auf Anfragen, Angebote und Abrechnung – und sagen dir, wo zuerst anzusetzen ist.