Branche 08 · Großhandel

Mach aus Anfragen verlässliche Geschäftsbeziehungen.

Großhandel lebt von Wiederholung: Angebotszyklen, Bestellrhythmen, Konditionen und Datenpflege bestimmen, ob aus einer Anfrage eine dauerhafte Beziehung wird. Wir arbeiten an den Übergaben zwischen Außendienst und Innendienst und am Ausbau bestehender Kunden – ohne neue IT-Großbaustelle.

Erstgespräch buchen

Erstgespräch – wir schauen auf Angebote, Bestellrhythmen und die Übergabe zwischen Vertrieb und Innendienst.

Freigestellte Komposition: Zwei weiße skulpturale Hände reichen sich über eine bordeaux-goldene Brücke mit Peak-Atlas-Motiv – Metapher für Zusammenarbeit und verlässliche Geschäftsbeziehungen.

Drei Engpässe

Woran Großhändler häufig hängen

01

Angebote ohne Nachverfolgung

Angebote gehen raus und werden nicht systematisch nachgefasst. Niemand weiß, welche offen, verloren oder still verlängert sind.

02

Bestellrhythmen bleiben ungenutzt

Wenn ein Stammkunde seltener bestellt, fällt das erst auf, wenn er weg ist. Daten dazu liegen im ERP – aber niemand schaut regelmäßig hin.

03

Übergaben ohne Standard

Absprachen aus dem Kundenbesuch erreichen den Innendienst mündlich oder gar nicht. Sonderkonditionen und Zusagen werden zum Streitfall.

Geschäftsmodell

Was Großhandel besonders macht

01

Wiederkauf ist das Geschäft

Der erste Auftrag ist ein Einstieg. Wert entsteht über Bestellrhythmen, Sortimentsbreite je Kunde und verlässliche Lieferung.

02

Konditionen sind Beziehungsarbeit

Preise, Staffeln und Zahlungsziele werden verhandelt und gepflegt. Fehlende Datenpflege führt zu Fehlern, die Vertrauen kosten.

03

Zwei Teams, ein Kunde

Außendienst gewinnt und entwickelt, Innendienst bearbeitet und liefert. Der Kunde merkt jede Lücke zwischen beiden.

Drei Diagnosefragen

Drei Fragen für dein Erstgespräch

Sie zeigen, ob zuerst Angebote, Bestand oder Übergaben zu ordnen sind.

  • Wie viele Angebote der letzten 90 Tage sind weder gewonnen noch abgesagt?
  • Welche zehn Kunden haben zuletzt seltener bestellt – und wer hat sie angerufen?
  • Wo steht die Sonderkondition, die euer Außendienst letzte Woche zugesagt hat?

Ansatzpunkte

Wo wir ansetzen

  1. 01

    Angebotsnachverfolgung einführen

    Jedes Angebot bekommt Frist, Verantwortlichen und Ergebnis. Die Durchsicht ist Teil der Wochenroutine.

  2. 02

    Bestellrhythmen beobachten

    Aus vorhandenen ERP-Daten eine einfache Sicht bauen: Wer bestellt seltener, wer weniger, wer neue Sortimente? Daraus entstehen Besuchs- und Anruflisten.

  3. 03

    Übergabe definieren

    Ein Standard, was nach jedem Kundenkontakt wo festgehalten wird – Konditionen, Zusagen, nächste Schritte – lesbar für Innen- und Außendienst.

Wir arbeiten mit den Systemen, die du hast. Ein neues ERP ist keine Voraussetzung.

Dokumentierte Fälle

Was wir im B2B-Handel dokumentiert haben

Für PizzaBag® haben wir Google-Ads-Beratung inklusive Merchant Center und Internationalisierung geleistet – mit den dort dokumentierten Werten. Das war Werbeberatung für einen B2B-Anbieter, kein Innendienst- oder ERP-Projekt.

Beispiel

Ein typisches Szenario

Ein technischer Großhändler mit vier Außendienstmitarbeitern verliert Stammkunden schleichend an Onlineanbieter. Niemand sieht die sinkende Bestellfrequenz rechtzeitig. Der Einstieg wäre eine wöchentliche Liste der Kunden mit verändertem Bestellrhythmus – aus vorhandenen ERP-Daten, ohne neues System.

Liefergegenstände

Was du konkret bekommst

  • Angebots-Pipeline

    Stufen, Fristen und Wochenroutine für offene Angebote.

  • Bestandskunden-Sicht

    Auswertung von Bestellrhythmus und Sortimentsbreite je Kunde als Arbeitsliste für den Vertrieb.

  • Übergabestandard

    Felder und Ablauf für die Dokumentation von Kundenkontakten zwischen Außen- und Innendienst.

Was wir nicht tun

Wir bauen kein neues ERP.

Wir arbeiten mit vorhandenen Daten und Systemen an Vertriebsprozess, Bestandsausbau und Übergaben. Einkauf, Logistik und Warenwirtschaft bleiben bei dir.

Häufige Fragen

Klar beantwortet.

Unsere Daten liegen im ERP. Brauchen wir zusätzlich ein CRM?

Nicht zwingend. Entscheidend ist eine Sicht auf Angebote, Kontakte und nächste Schritte, die Außen- und Innendienst teilen. Ob das im ERP, in einem schlanken CRM oder einer Auswertung passiert, klären wir anhand eurer Systeme.

Wie bringen wir den Außendienst zur Dokumentation?

Mit wenigen Pflichtfeldern, die ihm selbst nützen: Konditionen, Zusagen, nächster Schritt. Wenn die Dokumentation seine Besuche vorbereitet, wird sie gemacht. Fünf Felder, die gepflegt werden, sind mehr wert als fünfzig leere.

Was bringt ein externer Vertriebsleiter im Großhandel?

Routinen und Verbindlichkeit: Angebotsdurchsicht, Bestandslisten, Besuchsplanung. Er ersetzt keinen Außendienst, sondern sorgt dafür, dass dessen Arbeit sichtbar und priorisiert ist.

Nächster Schritt

Welche Stammkunden bestellen gerade weniger – und wer weiß es?

Im Erstgespräch schauen wir auf Angebote, Bestellrhythmen und Übergaben – und sagen dir, wo zuerst anzusetzen ist.