Kein klarer Eingang
Anfragen kommen per Telefon, Mail, Formular und Empfehlung. Niemand weiß sicher, wer wann welche Anfrage übernommen hat und ob geantwortet wurde.
Branche 05 · Recht, Steuer & Wirtschaftsprüfung
Kanzleien und Prüfungsgesellschaften verlieren selten an Kompetenz, sondern an Reibung: Anfragen ohne klaren Eingang, unklare Zuständigkeiten, Kapazität, die niemand plant, Übergaben, die von Erinnerung leben. Wir verbessern Marketing und Abläufe rund um das Mandat – die Facharbeit bleibt bei dir.
Erstgespräch – wir schauen, wie Anfragen eingehen und wie sie zum Mandat werden.

Drei Engpässe
Anfragen kommen per Telefon, Mail, Formular und Empfehlung. Niemand weiß sicher, wer wann welche Anfrage übernommen hat und ob geantwortet wurde.
Die Frage, wer ein Mandat führt, wird nach der Annahme entschieden. Dann fehlt Kapazität oder die Spezialisierung passt nicht.
Zwischen Sekretariat, Fachperson und Mandant gehen Unterlagen, Fristen und Rückfragen verloren, wenn es keinen definierten Übergabepunkt gibt.
Geschäftsmodell
Mandanten geben sensible Informationen weiter. Jeder Prozess muss das respektieren – von der ersten Anfrage bis zur Ablage.
Fristen, Prüfungszeiträume und Spezialisierungen bestimmen, wer wann arbeiten kann. Ein neues Mandat ohne freie Fachperson erzeugt Druck statt Umsatz.
Werbung, Honorare und Kommunikation unterliegen Regeln. Marketing und Abläufe müssen sich in diesem Rahmen bewegen – wir planen mit deinem Berufsrecht, nicht dagegen.
Drei Diagnosefragen
Sie zeigen, ob zuerst der Eingang, die Zuständigkeit oder die Übergabe zu ordnen ist.
Ansatzpunkte
Alle Anfragen laufen in einen Prozess mit denselben Grundfragen, einer Zuständigkeit für die erste Antwort und einer nachvollziehbaren Ablage.
Wer führt das Mandat, ab wann, mit welcher Auslastung? Diese Frage steht vor der Zusage – nicht danach.
Welche Unterlagen, Fristen und Informationen wechseln an welchem Punkt den Verantwortlichen – dokumentiert im System, nicht im Kopf.
Dokumentierte Fälle
Für Ernst & Young haben wir einen Tax-Return-Prozessablauf im bestehenden System aus UX- und Prozesssicht optimiert. Das war Prozess- und Informationsdesign – keine Mandatsgewinnung, keine Kanzleiorganisation und keine steuerliche Leistung.
Beispiel
Eine Steuerkanzlei mit drei Berufsträgern bekommt Anfragen über Website, Telefon und Empfehlungen. Zwei Wochen nach einer Anfrage weiß niemand sicher, ob geantwortet wurde. Der Einstieg wäre ein gemeinsamer Intake mit klarer Erstverantwortung und einer Kapazitätsfrage vor jeder Zusage.
Liefergegenstände
Ablauf, Grundfragen und Zuständigkeiten für eingehende Anfragen – kanalübergreifend.
Einfache Darstellung, wer welche Mandate mit welcher Auslastung führt.
Standardisierte Übergabepunkte zwischen Sekretariat, Fachperson und Mandant.
Was wir nicht tun
Wir verbessern Marketing, Anfrageprozesse, Zuständigkeiten, Systeme und Kommunikation deiner Kanzlei. Fachliche Beratung, Prüfung und Mandatsverantwortung bleiben ausschließlich bei den Berufsträgern.
Häufige Fragen
Sachliche Information über Leistungen und Zuständigkeiten ist im berufsrechtlichen Rahmen üblich. Was konkret zulässig ist, klärst du mit deiner Kammer oder deinem Berufsrecht; wir richten Prozesse und Kommunikation daran aus.
Im Anfrageprozess reichen wenige Grunddaten: Anliegen in einem Satz, Kontakt, Zuständigkeit, Status. Mandatsinhalte gehören in eure Fachsysteme. Zugriff und Aufbewahrung werden mit dir festgelegt.
Erfassung, Zuordnung und Eingangsbestätigung lassen sich gut automatisieren. Die inhaltliche Einschätzung, ob ein Mandat passt, bleibt bei euch.
Passende Leistungen
Nächster Schritt
Im Erstgespräch schauen wir auf Eingang, Zuständigkeiten und Übergaben – und sagen dir, was zuerst geordnet gehört.