Branche 18 · Transport & Logistik

Weniger Reibung zwischen Anfrage, Angebot und Auftrag.

Speditionen, Kurierdienste und Logistikdienstleister bearbeiten viele Anfragen unter Zeitdruck – von der Einzelsendung bis zur wiederkehrenden Ausschreibung. Auftragsqualifikation, Statusinformationen, Übergaben zwischen Vertrieb und Disposition und die Abstimmung mit der Kapazität entscheiden über Marge und Verlässlichkeit.

Erstgespräch buchen

Erstgespräch – wir schauen, wie Anfragen qualifiziert, beantwortet und an die Disposition übergeben werden.

Freigestellte Komposition: Zwei weiße skulpturale Hände reichen sich über eine bordeaux-goldene Brücke mit Peak-Atlas-Motiv – Metapher für Zusammenarbeit und verlässliche Geschäftsbeziehungen.

Drei Engpässe

Woran Logistikdienstleister häufig hängen

01

Anfragen ohne Qualifikation

Jede Anfrage bekommt ein Angebot – auch die außerhalb des Leistungsgebiets, ohne realistischen Termin oder mit Sonderanforderungen, die niemand geprüft hat.

02

Ausschreibungen ohne Vorlauf

Wiederkehrende Ausschreibungen bestehender Kunden kommen überraschend. Vorbereitung, Referenzen und Konditionen werden unter Druck zusammengesucht.

03

Übergabe an die Disposition per Zuruf

Zusagen aus dem Vertrieb erreichen die Disposition unvollständig. Sonderabsprachen, Zeitfenster und Anforderungen gehen unterwegs verloren.

Geschäftsmodell

Was Logistikgeschäft besonders macht

01

Spot und Kontrakt nebeneinander

Kurzfristige Anfragen brauchen schnelle Preise, Ausschreibungen brauchen Vorbereitung und Nachverfolgung. Beides über denselben Kanal zu bearbeiten, überfordert beides.

02

Kapazität schwankt täglich

Fahrzeuge, Fahrer und Laderaum sind begrenzt und verändern sich stündlich. Ein Angebot ohne Blick auf die Disposition ist ein Versprechen ohne Deckung.

03

Information ist Teil der Leistung

Kunden erwarten Status zu Abholung, Transport und Zustellung. Jede Rückfrage, die per Telefon beantwortet werden muss, kostet Zeit auf beiden Seiten.

Drei Diagnosefragen

Drei Fragen für dein Erstgespräch

Sie zeigen, ob zuerst Qualifikation, Ausschreibungen oder Übergaben dran sind.

  • Wie viele Angebote der letzten vier Wochen gingen an Anfragen außerhalb eures Leistungsgebiets oder Zeitrahmens?
  • Wann laufen die Kontrakte eurer zehn größten Kunden aus – und wer bereitet die Verlängerung vor?
  • Wie oft erfährt die Disposition Sonderabsprachen erst vom Kunden?

Ansatzpunkte

Wo wir ansetzen

  1. 01

    Qualifikation bei Eingang

    Leistungsgebiet, Sendungsart, Zeitfenster und Sonderanforderungen werden strukturiert erfasst, bevor ein Angebot entsteht.

  2. 02

    Ausschreibungskalender

    Laufzeiten und Verlängerungstermine bestehender Kontrakte sichtbar machen; Vorbereitung beginnt mit Vorlauf, nicht mit der Einladung.

  3. 03

    Übergabe standardisieren

    Ein definierter Übergabepunkt vom Vertrieb an die Disposition mit Pflichtangaben – lesbar für beide Seiten.

  4. 04

    Status automatisieren

    Wiederkehrende Statusinformationen aus vorhandenen Systemen automatisch bereitstellen, damit Telefonate für Ausnahmen frei bleiben.

Beispiel

Ein typisches Szenario

Eine mittelständische Spedition mit vierzig Fahrzeugen kalkuliert täglich Dutzende Spot-Anfragen und verliert zwei Bestandskunden, weil deren Ausschreibungen überraschend kamen. Der Einstieg wäre ein Ausschreibungskalender für alle Kontraktkunden und eine Qualifikation bei Eingang, die unpassende Anfragen früh aussortiert.

Liefergegenstände

Was du konkret bekommst

  • Anfrage-Qualifikation

    Felder, Kriterien und Ablauf für Spot- und Kontraktanfragen.

  • Kontrakt- und Ausschreibungsübersicht

    Laufzeiten, Termine und Vorbereitungsschritte je Bestandskunde.

  • Übergabestandard Vertrieb → Disposition

    Pflichtangaben und Ablauf für die Weitergabe von Aufträgen.

Was wir nicht tun

Wir disponieren nicht und kalkulieren keine Frachtraten.

Wir arbeiten an Anfrageprozess, Kontraktübersicht, Übergaben und Statusautomatisierung. Disposition, Preisbildung, Fuhrpark und operative Abwicklung bleiben bei dir.

Häufige Fragen

Klar beantwortet.

Unsere Vertriebler sind auch Disponenten. Funktioniert das?

Ja, wenn die Übergabe trotzdem dokumentiert wird – auch an sich selbst. Der Standard schützt vor dem, was im Kopf bleibt und beim Schichtwechsel verloren geht.

Was lässt sich in der Logistik sinnvoll automatisieren?

Eingangsbestätigungen, Statusinformationen, Erinnerungen an Ausschreibungstermine und die Erfassung von Anfragedaten. Die Entscheidung, ob und zu welchem Preis ein Auftrag angenommen wird, bleibt bei Menschen.

Brauchen wir ein CRM zusätzlich zum TMS?

Ein Transportmanagementsystem bildet Aufträge ab, selten aber Anfragen, Angebote und Kontraktlaufzeiten. Ob das im TMS ergänzt oder in einem schlanken CRM geführt wird, klären wir anhand eurer Systeme.

Nächster Schritt

Wo geht bei euch zwischen Anfrage und Auftrag Zeit verloren?

Im Erstgespräch schauen wir auf Qualifikation, Kontrakte und Übergaben – und sagen dir, wo zuerst anzusetzen ist.