Anfragen ohne Qualifikation
Jede Anfrage bekommt ein Angebot – auch die außerhalb des Leistungsgebiets, ohne realistischen Termin oder mit Sonderanforderungen, die niemand geprüft hat.
Branche 18 · Transport & Logistik
Speditionen, Kurierdienste und Logistikdienstleister bearbeiten viele Anfragen unter Zeitdruck – von der Einzelsendung bis zur wiederkehrenden Ausschreibung. Auftragsqualifikation, Statusinformationen, Übergaben zwischen Vertrieb und Disposition und die Abstimmung mit der Kapazität entscheiden über Marge und Verlässlichkeit.
Erstgespräch – wir schauen, wie Anfragen qualifiziert, beantwortet und an die Disposition übergeben werden.

Drei Engpässe
Jede Anfrage bekommt ein Angebot – auch die außerhalb des Leistungsgebiets, ohne realistischen Termin oder mit Sonderanforderungen, die niemand geprüft hat.
Wiederkehrende Ausschreibungen bestehender Kunden kommen überraschend. Vorbereitung, Referenzen und Konditionen werden unter Druck zusammengesucht.
Zusagen aus dem Vertrieb erreichen die Disposition unvollständig. Sonderabsprachen, Zeitfenster und Anforderungen gehen unterwegs verloren.
Geschäftsmodell
Kurzfristige Anfragen brauchen schnelle Preise, Ausschreibungen brauchen Vorbereitung und Nachverfolgung. Beides über denselben Kanal zu bearbeiten, überfordert beides.
Fahrzeuge, Fahrer und Laderaum sind begrenzt und verändern sich stündlich. Ein Angebot ohne Blick auf die Disposition ist ein Versprechen ohne Deckung.
Kunden erwarten Status zu Abholung, Transport und Zustellung. Jede Rückfrage, die per Telefon beantwortet werden muss, kostet Zeit auf beiden Seiten.
Drei Diagnosefragen
Sie zeigen, ob zuerst Qualifikation, Ausschreibungen oder Übergaben dran sind.
Ansatzpunkte
Leistungsgebiet, Sendungsart, Zeitfenster und Sonderanforderungen werden strukturiert erfasst, bevor ein Angebot entsteht.
Laufzeiten und Verlängerungstermine bestehender Kontrakte sichtbar machen; Vorbereitung beginnt mit Vorlauf, nicht mit der Einladung.
Ein definierter Übergabepunkt vom Vertrieb an die Disposition mit Pflichtangaben – lesbar für beide Seiten.
Wiederkehrende Statusinformationen aus vorhandenen Systemen automatisch bereitstellen, damit Telefonate für Ausnahmen frei bleiben.
Beispiel
Eine mittelständische Spedition mit vierzig Fahrzeugen kalkuliert täglich Dutzende Spot-Anfragen und verliert zwei Bestandskunden, weil deren Ausschreibungen überraschend kamen. Der Einstieg wäre ein Ausschreibungskalender für alle Kontraktkunden und eine Qualifikation bei Eingang, die unpassende Anfragen früh aussortiert.
Liefergegenstände
Felder, Kriterien und Ablauf für Spot- und Kontraktanfragen.
Laufzeiten, Termine und Vorbereitungsschritte je Bestandskunde.
Pflichtangaben und Ablauf für die Weitergabe von Aufträgen.
Was wir nicht tun
Wir arbeiten an Anfrageprozess, Kontraktübersicht, Übergaben und Statusautomatisierung. Disposition, Preisbildung, Fuhrpark und operative Abwicklung bleiben bei dir.
Häufige Fragen
Ja, wenn die Übergabe trotzdem dokumentiert wird – auch an sich selbst. Der Standard schützt vor dem, was im Kopf bleibt und beim Schichtwechsel verloren geht.
Eingangsbestätigungen, Statusinformationen, Erinnerungen an Ausschreibungstermine und die Erfassung von Anfragedaten. Die Entscheidung, ob und zu welchem Preis ein Auftrag angenommen wird, bleibt bei Menschen.
Ein Transportmanagementsystem bildet Aufträge ab, selten aber Anfragen, Angebote und Kontraktlaufzeiten. Ob das im TMS ergänzt oder in einem schlanken CRM geführt wird, klären wir anhand eurer Systeme.
Passende Leistungen
Nächster Schritt
Im Erstgespräch schauen wir auf Qualifikation, Kontrakte und Übergaben – und sagen dir, wo zuerst anzusetzen ist.