Branche 10 · Lebensmittel & Konsumgüter

Wachstum entlang von Sortiment, Kanal und Kapazität.

Hersteller und Marken im Lebensmittel- und Konsumgüterbereich wachsen über B2B-Listungen, Direktvertrieb oder beides. Sortiment, Nachfrage und Verfügbarkeit müssen zusammenpassen, Wiederkauf ist die eigentliche Kennzahl – und Absatz, Umsatz und Beitrag sind drei verschiedene Dinge.

Erstgespräch buchen

Erstgespräch – wir schauen auf Kanäle, Sortiment, Verfügbarkeit und Wiederkauf.

Freigestellte Komposition: Ein Messing-Webstuhl auf einer Marmorkonsole verarbeitet drei bordeauxrote Bänder zu einer glatten Pergamentbahn – Metapher für Prozesse, die verlässlich liefern.

Geschäftsmodell

Was Hersteller- und Markengeschäft besonders macht

01

Zwei Vertriebswege mit eigener Logik

B2B über Handel und Gastronomie bedeutet Listungen, Konditionen und Außendienst. Direktvertrieb bedeutet Werbung, Versand und Kundenservice. Beides gleichzeitig braucht getrennte Steuerung.

02

Produktion setzt die Grenze

Nachfrage, die die Kapazität übersteigt, erzeugt Lieferausfälle und verärgerte Partner. Verfügbarkeit muss in Werbung und Vertrieb einfließen.

03

Wiederkauf trägt die Marke

Ein Erstkauf ist ein Test. Ob ein Produkt bleibt, zeigt sich am zweiten und dritten Kauf – im Regal wie im Shop.

Drei Engpässe

Woran Hersteller und Marken häufig hängen

01

Absatz, Umsatz und Beitrag vermischt

Ein Kanal mit hohem Absatz kann wenig Beitrag liefern; einer mit wenig Umsatz kann tragen. Ohne saubere Trennung wird in die falschen Kanäle investiert.

02

Sortiment wächst schneller als die Nachfrage

Neue Varianten binden Produktion, Lager und Werbung. Welche Artikel tatsächlich wiedergekauft werden, ist häufig nicht ausgewertet.

03

Kein Prozess für Handelspartner

Listungsanfragen, Musterversand und Nachfassen laufen ad hoc. Partner, die einmal Interesse hatten, gehen verloren.

Ansatzpunkte

Wo wir ansetzen

  1. 01

    Kennzahlen trennen

    Absatz, Umsatz und Beitrag je Kanal und Artikel als feste Auswertung – damit Entscheidungen auf Beitrag statt Bauchgefühl beruhen.

  2. 02

    Verfügbarkeit einbinden

    Produktionskapazität und Lagerbestand als Regel in Werbe- und Vertriebsplanung übernehmen.

  3. 03

    Partnerprozess aufbauen

    Listungsanfragen, Muster, Rückmeldungen und Nachfassen als Pipeline mit klaren Stufen führen.

  4. 04

    Wiederkauf messen

    Im Direktvertrieb Wiederkaufsraten je Artikel auswerten; im B2B Nachbestellrhythmen der Partner beobachten.

Liefergegenstände

Was du konkret bekommst

  • Kanal- und Artikelauswertung

    Absatz, Umsatz und Beitrag getrennt, mit Wiederkaufs- bzw. Nachbestellsicht.

  • Partner-Pipeline

    Stufen und Routinen für Listungsanfragen, Muster und Nachverfolgung.

  • Verfügbarkeitsregeln

    Abgestimmte Regeln, wann Werbung und Vertrieb bei knapper Ware gedrosselt werden.

Dokumentierte Fälle

Marken, mit denen wir gearbeitet haben

Jurassic Fruit und die Pastamanufaktur Zia Pina: Google-Ads- und Shopping-Kampagnen im Direktvertrieb. Der britische Hersteller von Feel-Good-Artikeln: Google Ads, Website-Übersetzung und E-Mail-Marketing beim Markteintritt in Deutschland. Alle mit den dort dokumentierten Werten – keine Listungs- oder Produktionsprojekte.

Drei Diagnosefragen

Drei Fragen für dein Erstgespräch

Sie zeigen, ob zuerst Kennzahlen, Verfügbarkeit oder Partnerprozess dran sind.

  • Kennt ihr den Beitrag je Kanal und Artikel – getrennt von Absatz und Umsatz?
  • Welche fünf Artikel werden am häufigsten wiedergekauft, welche fünf fast nie?
  • Wie viele Listungsanfragen der letzten sechs Monate wurden nachgefasst?

Was wir nicht tun

Wir treffen keine Aussagen zu Ernährung, Inhaltsstoffen oder Produktqualität.

Wir arbeiten an Vertriebsprozess, Kennzahlen, Werbung und Steuerung. Rezeptur, Produktion, Kennzeichnung und rechtliche Vorgaben bleiben bei dir und deinen Fachleuten.

Häufige Fragen

Klar beantwortet.

Wir verkaufen nur über den Handel. Ist Direktvertrieb Pflicht?

Nein. Direktvertrieb ist ein Kanal mit eigenen Kosten und eigener Logistik. Ob er sich für dich lohnt, hängt von Beitrag, Kapazität und Marke ab – das prüfen wir, bevor jemand einen Shop baut.

Wie messen wir Wiederkauf im Handel, wenn wir den Endkunden nicht kennen?

Über Nachbestellrhythmen der Partner, Abverkaufsdaten, wo sie geteilt werden, und Sortimentsentwicklung je Partner. Das ist eine Näherung, aber eine belastbare.

Warum spielt Liquidität hier eine Rolle?

Rohstoffe, Produktion und Verpackung werden bezahlt, bevor der Handel zahlt. Wer wächst, streckt diese Lücke. Cash Control macht sichtbar, wann welche Zahlungen kommen und gehen.

Nächster Schritt

Welcher Kanal trägt bei euch wirklich – nach Beitrag?

Im Erstgespräch schauen wir auf Kanäle, Sortiment, Verfügbarkeit und Wiederkauf – und sagen dir, wo zuerst anzusetzen ist.