Zwei Vertriebswege mit eigener Logik
B2B über Handel und Gastronomie bedeutet Listungen, Konditionen und Außendienst. Direktvertrieb bedeutet Werbung, Versand und Kundenservice. Beides gleichzeitig braucht getrennte Steuerung.
Branche 10 · Lebensmittel & Konsumgüter
Hersteller und Marken im Lebensmittel- und Konsumgüterbereich wachsen über B2B-Listungen, Direktvertrieb oder beides. Sortiment, Nachfrage und Verfügbarkeit müssen zusammenpassen, Wiederkauf ist die eigentliche Kennzahl – und Absatz, Umsatz und Beitrag sind drei verschiedene Dinge.
Erstgespräch – wir schauen auf Kanäle, Sortiment, Verfügbarkeit und Wiederkauf.

Geschäftsmodell
B2B über Handel und Gastronomie bedeutet Listungen, Konditionen und Außendienst. Direktvertrieb bedeutet Werbung, Versand und Kundenservice. Beides gleichzeitig braucht getrennte Steuerung.
Nachfrage, die die Kapazität übersteigt, erzeugt Lieferausfälle und verärgerte Partner. Verfügbarkeit muss in Werbung und Vertrieb einfließen.
Ein Erstkauf ist ein Test. Ob ein Produkt bleibt, zeigt sich am zweiten und dritten Kauf – im Regal wie im Shop.
Drei Engpässe
Ein Kanal mit hohem Absatz kann wenig Beitrag liefern; einer mit wenig Umsatz kann tragen. Ohne saubere Trennung wird in die falschen Kanäle investiert.
Neue Varianten binden Produktion, Lager und Werbung. Welche Artikel tatsächlich wiedergekauft werden, ist häufig nicht ausgewertet.
Listungsanfragen, Musterversand und Nachfassen laufen ad hoc. Partner, die einmal Interesse hatten, gehen verloren.
Ansatzpunkte
Absatz, Umsatz und Beitrag je Kanal und Artikel als feste Auswertung – damit Entscheidungen auf Beitrag statt Bauchgefühl beruhen.
Produktionskapazität und Lagerbestand als Regel in Werbe- und Vertriebsplanung übernehmen.
Listungsanfragen, Muster, Rückmeldungen und Nachfassen als Pipeline mit klaren Stufen führen.
Im Direktvertrieb Wiederkaufsraten je Artikel auswerten; im B2B Nachbestellrhythmen der Partner beobachten.
Liefergegenstände
Absatz, Umsatz und Beitrag getrennt, mit Wiederkaufs- bzw. Nachbestellsicht.
Stufen und Routinen für Listungsanfragen, Muster und Nachverfolgung.
Abgestimmte Regeln, wann Werbung und Vertrieb bei knapper Ware gedrosselt werden.
Dokumentierte Fälle
Jurassic Fruit und die Pastamanufaktur Zia Pina: Google-Ads- und Shopping-Kampagnen im Direktvertrieb. Der britische Hersteller von Feel-Good-Artikeln: Google Ads, Website-Übersetzung und E-Mail-Marketing beim Markteintritt in Deutschland. Alle mit den dort dokumentierten Werten – keine Listungs- oder Produktionsprojekte.
Drei Diagnosefragen
Sie zeigen, ob zuerst Kennzahlen, Verfügbarkeit oder Partnerprozess dran sind.
Was wir nicht tun
Wir arbeiten an Vertriebsprozess, Kennzahlen, Werbung und Steuerung. Rezeptur, Produktion, Kennzeichnung und rechtliche Vorgaben bleiben bei dir und deinen Fachleuten.
Häufige Fragen
Nein. Direktvertrieb ist ein Kanal mit eigenen Kosten und eigener Logistik. Ob er sich für dich lohnt, hängt von Beitrag, Kapazität und Marke ab – das prüfen wir, bevor jemand einen Shop baut.
Über Nachbestellrhythmen der Partner, Abverkaufsdaten, wo sie geteilt werden, und Sortimentsentwicklung je Partner. Das ist eine Näherung, aber eine belastbare.
Rohstoffe, Produktion und Verpackung werden bezahlt, bevor der Handel zahlt. Wer wächst, streckt diese Lücke. Cash Control macht sichtbar, wann welche Zahlungen kommen und gehen.
Passende Leistungen
Nächster Schritt
Im Erstgespräch schauen wir auf Kanäle, Sortiment, Verfügbarkeit und Wiederkauf – und sagen dir, wo zuerst anzusetzen ist.