Branche 04 · Personal & Recruiting

Halte Kundenbedarf und Kandidatenprozess zusammen.

Personaldienstleister und Recruiting-Anbieter führen zwei Pipelines gleichzeitig: Kunden mit Auftrag und Kandidaten mit Interesse. Beide brauchen Verbindlichkeit, saubere Spezifikation und Kommunikation, die nicht abreißt. Wir arbeiten an Mandatsqualität, Prozessklarheit und einem CRM, das beide Seiten sichtbar macht.

Erstgespräch buchen

Erstgespräch – wir schauen, wo Aufträge unklar bleiben und Kandidaten verloren gehen.

Freigestellte Komposition: Ein bordeauxroter Sessel unter einer goldenen Lampe, zu dem Figuren eine Marmorrampe hinaufgehen – Metapher für eine offene Stelle und den Weg passender Menschen dorthin.

Geschäftsmodell

Was Recruiting-Dienstleistung besonders macht

01

Zwei Pipelines, ein Ergebnis

Ein besetzter Auftrag braucht einen Kunden, der entscheidet, und Kandidaten, die bleiben. Beide Seiten haben eigene Schritte, Fristen und Abbruchgründe.

02

Die Spezifikation entscheidet

Ein Auftrag mit unklarem Profil, Gehalt oder Entscheidungsweg bindet Kapazität und endet häufig ohne Besetzung.

03

Geschwindigkeit ist Teil der Leistung

Kandidaten entscheiden sich woanders, wenn Rückmeldungen ausbleiben. Verbindliche Kommunikation ist kein Service, sondern der Kern.

Drei Engpässe

Woran Recruiting-Anbieter häufig hängen

01

Aufträge ohne Verbindlichkeit

Mandate werden angenommen, ohne dass Entscheider, Entscheidungsfrist und Exklusivität geklärt sind. Der Aufwand ist real, das Ergebnis offen.

02

Kandidatenkommunikation reißt ab

Zwischen Vorstellung und Rückmeldung vergehen Tage ohne Nachricht. Gute Kandidaten sind dann weg, und das Vertrauen der Kunden leidet mit.

03

Kein gemeinsames Bild beider Seiten

Kundenaufträge stehen im einen System, Kandidaten im anderen. Niemand sieht, welcher Auftrag gerade woran hängt.

Ansatzpunkte

Wo wir ansetzen

  1. 01

    Auftragsqualität prüfen

    Eine feste Spezifikation vor Annahme: Profil, Rahmen, Entscheider, Fristen, Rückmeldeweg. Unklare Aufträge werden nachgeschärft oder abgelehnt.

  2. 02

    Zwei Pipelines verbinden

    Kunden- und Kandidatenstufen so anlegen, dass pro Auftrag sichtbar ist, wo es hakt – auf welcher Seite.

  3. 03

    Verbindlichkeit einbauen

    Rückmeldefristen für Kunden und Kandidaten definieren und automatisch erinnern; Abbrüche mit Grund erfassen.

Liefergegenstände

Was du konkret bekommst

  • Auftragsspezifikation

    Vorlage und Prüfkriterien für die Annahme eines Mandats.

  • Doppeltes Stufenmodell

    Kunden- und Kandidatenstufen mit Fristen, Verantwortlichen und Abbruchgründen im CRM.

  • Kommunikationsroutine

    Standard für Rückmeldungen, Erinnerungen und Statusinformationen an beide Seiten.

Dokumentierte Fälle

Recruiting-Kommunikation, die wir dokumentiert haben

Drei Diagnosefragen

Drei Fragen für dein Erstgespräch

Sie zeigen, ob zuerst die Kunden- oder die Kandidatenseite Klarheit braucht.

  • Wie viele laufende Aufträge haben eine schriftlich bestätigte Entscheidungsfrist des Kunden?
  • Wie lange wartet ein vorgestellter Kandidat im Schnitt auf eure nächste Nachricht?
  • Könnt ihr pro Auftrag sagen, ob er gerade am Kunden oder an Kandidaten hängt?

Was wir nicht tun

Wir treffen keine Personalentscheidungen – auch nicht automatisiert.

Wir verbessern Prozesse, Kommunikation und Systeme deines Recruiting-Geschäfts. Auswahl, Bewertung und Einstellungsentscheidungen bleiben bei Menschen – bei dir und deinen Kunden.

Häufige Fragen

Klar beantwortet.

Wir nutzen bereits ein Bewerbermanagementsystem. Reicht das nicht?

Für die Kandidatenseite oft ja. Die Lücke liegt meist auf der Kundenseite: Aufträge, Entscheider, Fristen und Verlängerungen. Wichtig ist, dass beide Sichten pro Auftrag zusammenkommen – nicht, dass ein System das andere ersetzt.

Dürfen wir Kandidatenkommunikation automatisieren?

Erinnerungen, Statusinformationen und Terminvorschläge lassen sich gut automatisieren, solange sie ehrlich und nachvollziehbar sind. Bewertungen und Entscheidungen automatisieren wir nicht; sie bleiben persönlich.

Wie gehen wir mit Kunden um, die keine Entscheidungsfrist nennen wollen?

Indem ihr transparent macht, was das für die Kandidatenseite bedeutet: Ohne Frist gehen gute Kandidaten verloren. Viele Kunden nennen dann eine Frist. Wer es nicht tut, bekommt eine niedrigere Priorität – bewusst und dokumentiert.

Nächster Schritt

Hängt es bei euch am Kunden oder am Kandidaten?

Im Erstgespräch schauen wir auf laufende Aufträge, Rückmeldezeiten und Systeme – und sagen dir, welche Seite zuerst Klarheit braucht.